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Überraschende Zahlen - auch für Experten
Manches, was im neuen Pflegereport der Barmer GEK steht, hat selbst Experten überrascht: Zum Beispiel die Höhe der Kosten, die im Laufe eines Lebens für die Pflege anfallen. Ein Argument für den "Pflege-Bahr" zur Privatvorsorge ist das für Wissenschaftler aber nicht unbedingt - eher im Gegenteil.
Von Peter Mücke, NDR, ARD-Hauptstadtstudio
Manchmal sind sogar Krankenkassen-Chefs überrascht, wenn Wissenschaftler die Daten ihres Unternehmens auswerten. Der Vize-Chef der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, war es heute sogar gleich dreimal angesichts der Ergebnisse des neuen Pflegereports. Zum Beispiel darüber, wie hoch die Pflegekosten im Laufe eines Lebens sind.
Etwa die Hälfte zahlen die Betroffenen selbst
[Bildunterschrift: Rolf-Ulrich Schlenker (Archivbild) war von den Ergebnissen überrascht. ]
"Ich war völlig überrascht über die Ergebnisse, weil ich selber die Vorstellung hatte, dass die Kosten insgesamt geringer sind", erklärt Schlenker. 42.000 Euro fallen im Schnitt für Männer an, für Frauen doppelt so viel, denn Frauen werden älter und sind länger in einem Pflegeheim. Bei der Frage, wer diese Kosten übernehme, sei für ihn "das weitere überraschende Ergebnis" gewesen, dass ungefähr die Hälfte dieser Pflegekosten von den Betroffenen aus eigener Tasche bezahlt werden müsse, sagt Schlenker.
Nach einer Blitz-Umfrage der Kasse ist das auch den meisten Deutschen nicht bewusst. Das klingt wie ein Plädoyer für eine private Vorsorge, wie sie die Bundesregierung mit dem nach dem Gesundheitsminister benannten "Pflege-Bahr" zum Jahreswechsel einführen will. Doch auch hier ist das Urteil überraschend.

BARMER GEK Pflegereport 2012
Erstmals Klarheit über Lebenszeitkosten
Die pflegerische Versorgung von Frauen ist deutlich teurer als die von
Männern. Erstmals werden mit dem BARMER GEK Pflegereport die genauen
Ausgaben der Pflegeversicherung sowie die privaten Kostenanteile
geschlechtsspezifisch ermittelt. Für Frauen fallen insgesamt mit fast 84.000
Euro im Durchschnitt doppelt so hohe Pflegekosten an wie für Männer, deren
Pflege Durchschnittsausgaben von 42.000 Euro verursacht.
Hoher Privatkostenanteil in der Pflege
Der Blick auf die privat zu tragenden Anteile der Pflegekosten zeigt besonders
deutlich, dass Frauen vor allem wegen ihrer längeren Heimpflege mehr
belastet werden. Sie müssen zu ihren Pflegekosten privat durchschnittlich
etwa 45.000 Euro beisteuern, während Männer cirka 21.000 Euro Eigenanteile
aufbringen müssen. „Damit wird konkret fassbar, dass die Pflegeversicherung
immer eine Teilkaskoversicherung war, ist und bleiben wird", so Dr. Rolf-Ulrich
Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK. Private
Vorsorge mit dem „Pflege-Bahr" wirke da allenfalls wie der Tropfen auf den
heißen Stein. „Und die aktuell von der Gewerkschaft Verdi vorgeschlagene
Pflege-Vollversicherung klingt zwar vielversprechend, ist finanziell aber wohl
unrealistisch und führt sozialpolitisch eher in die Irre."
Kostenanalysen in der Langzeitbetrachtung
Für die Berechnung der Gesamtlebenszeitkosten der Pflege hatte das
Autorenteam des Pflegereports um Prof. Dr. Heinz Rothgang vom Zentrum für
Sozialpolitik der Universität Bremen die Kosten für rund 2000 Versicherte ab
60 Jahren analysiert, die im Jahr 2000 erstmalig pflegebedürftig geworden
waren. Dazu wurden die Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung in den
Jahren 2000 bis 2011 summiert, erwartete Kosten bis 2024 haben die Autoren
geschätzt. „Erstmalig können wir nun beziffern, welche Kosten in der
Pflegeversicherung, bei der Sozialhilfe und vor allem privat für die Pflege
aufgebracht werden", so Rothgang.
Enorme Schwankungen bis ins Extrem
Auffällig sind die dabei ermittelten Unterschiede: So übernimmt die soziale
Pflegeversicherung im Durchschnitt für einen Pflegeversicherten Leistungen in
Höhe von rund 33.000 Euro. Dabei liegt die Spanne zwischen 13 und 262.000
Euro. Derartig hohe Beträge müssen jedoch nur für einen sehr kleinen Teil der
Versicherten aufgebracht werden. Rund 28 Prozent der Pflegebedürftigen
beanspruchen von den Pflegekassen weniger als 5.000 Euro, weitere 20
Prozent zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Ähnliche Schwankungen weisen
die privaten Anteile auf. Sie erreichen bei stationärer Pflege im Extremfall bis
zu 305.000 Euro, im Durchschnitt liegen sie bei 31.000 Euro.
Zahl Pflegebedürftiger steigt langsamer und regional unterschiedlich
Die Zahl der Pflegebedürftigen ist 2011 erstmals weniger stark gewachsen. „In
den nächsten zwei Jahrzehnten wird der Zuwachs im Trend sogar noch weiter
zurückgehen", so der Gesundheitsökonom Rothgang. Dabei falle der Anstieg
in den Regionen sehr unterschiedlich aus. In den Jahren 2005 bis 2007 war
die Zahl der Pflegebedürftigen in den neuen Bundesländern zum Teil
erheblich stärker angestiegen als im Bundesdurchschnitt von 5,6 Prozent
(Brandenburg 14,1 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 11,3 Prozent,
Thüringen 7,7 Prozent, Sachsen-Anhalt 6,8 Prozent und Sachsen 6 Prozent).
Die alten Bundesländer verzeichneten Zuwachsraten überwiegend unter dem
Bundesdurchschnitt. In den Jahren 2007 bis 2009 haben sich die
Zuwachsraten im Osten zum Teil wieder deutlich abgeschwächt (Brandenburg
0,8 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 7,9 Prozent, Thüringen 6,6 Prozent,
Sachsen-Anhalt -0,1 Prozent und Sachsen 3,7 Prozent). Die Abschwächung
fiel in den alten Bundesländern fiel dagegen geringer aus.
eitere Ergebnisse des BARMER GEK Pflegereports:
Pflegehäufigkeit/Neue Fälle: Die altersstandardisierte Pflegehäufigkeit lässt
keinen eindeutigen Trend erkennen. Der Anteil der pflegebedürftigen
Menschen ist zwischen 1998 und 2010 insgesamt um 0,11 auf 2,40
Prozentpunkte gestiegen - ein Zuwachs um 5 Prozent. Die Zahl der
Pflegebedürftigen stieg in dieser Zeit um etwa 30 Prozent. Die Steigerung ist
damit im Wesentlichen auf eine veränderte Altersstruktur zurückzuführen.
Innerhalb der Pflegestufen gewinnt die Stufe 1 an Bedeutung. Hier stieg der
Anteil von 0,95 auf 1,28 Prozentpunkte (+ 35%). Dagegen sank die Häufigkeit
in Stufe 2 von 0,95 auf 0,77 (-19 %) und in Stufe 3 von 0,39 auf 0,32
Prozentpunkte (-18%). Ein differenziertes Bild bei den neuen Pflegefällen - sie
sind im Trend rückläufig. Bei Männern ist diese so genannte Inzidenz relativ
konstant bei 0,53 Prozentpunkten. Bei den Frauen sank sie im Zeitraum von
1999 bis 2010 dagegen von 0,72 auf 0,65 Prozentpunkte (- 10%).
Kurzzeitpflege gewinnt Bedeutung: Die Kurzzeitpflegefälle haben sich
zwischen 1998 und 2011 verdreifacht, während die Zahl der Pflegebedürftigen
nur um 20 Prozent anstieg. Diese Leistung wird heute besonders nach
Krankenhausaufenthalten genutzt, 2011 in 30 Prozent aller Fälle. Dabei
erreicht die Kurzzeitpflege ihr Ziel immer weniger. Statt akute Krisen zu
bewältigen, denen weitere häusliche Pflege folgt, schließt sich immer öfter
eine vollstationäre Dauerpflege an (1998 bis 2011 Anstieg von 18 auf 30
Prozent). Auch bemerkenswert: Von 1998 bis 2011 hat sich der Anteil der
nach einer Kurzzeitpflege Verstorbenen von 11 auf 17 Prozent erhöht.
Heimentgelte: Bei den Heimentgelten gibt es beträchtliche Unterschiede, je
nach Träger und Region. Private Träger erhalten durchschnittlich weniger als
freigemeinnützige und öffentliche. Dies gilt sowohl für die Pflegekosten als
auch für die sogenannten Hotelkosten. Die Durchschnittspflegesätze
(inklusive Hotelkosten) liegen für die mittlere Hälfte der Einrichtungen (1. bis 3.
Quartil) zwischen 1.884 und 2.266 Euro für private Träger. Freigemeinnützige
Träger erhalten zwischen 2.081 und 2.574 Euro. Am besten werden die
öffentlichen Träger vergütet, ihre Entgelte liegen zwischen 2.245 und 2.565
Euro. Die Vergütung ist in Ostdeutschland niedriger (Ausnahme Berlin), was
auf geringere Personalkosten zurückgeführt werden kann.

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