Pflegeversicherung 2017 Allianz APKV
Umstellung der Pflegetarife der APKV im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II)
zum 01. Januar 2017

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bisheriger Tarif 2016 gegenübergestellt dem neuen Tarif PZTBest im Rechner

05.08.2016 Information 

Sie erhalten Informationen über die Umstellung der Pflegetarife der APKV im

Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes zum 01. Januar 2017.

Die APKV wird den Versicherungsschutz sowohl in der privaten Pflegepflicht-

versicherung (PPV) als auch in der ergänzenden Pflegezusatzversicherung (z.B.

Pflegetagegeldtarife) an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen anpassen.

Inhaltsverzeichnis:

1.   Hintergründe und neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff ............................................. 1

2.   Kunden- und Vermittlernutzen.............................................................................. 2

3.   Leistungsbeschreibung Private Pflegepflichtversicherung (PPV) nach Umstellung

zum 01. Januar 2017 .................................................................................................. 2

4.   Leistungsbeschreibung Pflegezusatzversicherung nach Umstellung zum 01.

Januar 2017 ................................................................................................................ 2

5.   Rückdatierungs- und Vordatierungsmöglichkeiten ............................................... 3

6.   Beiträge ................................................................................................................ 3

7.   Verkaufssysteme .................................................................................................. 3

8.   Verkaufsprozess................................................................................................. 3

9.   Kundenkommunikation ....................................................................................... 3

10. Vergütung........................................................................................................... 4

11. Druckstücke........................................................................................................ 4

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   Allianz Pflegezusatzversicherung ab 2017 PZTBestB03

1.   Hintergründe und neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

     Die Bundesregierung hat am 13. November 2015 im Bundestag das Zweite

     Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen.

     Die neue Regelung hat zum Ziel, der individuellen Pflegebedürftigkeit der Menschen

     besser gerecht zu werden.

     In der Folge werden ab dem 01. Januar 2017 u.a.

            die Leistungshöhen in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung angehoben,

            die Schwere der Pflegebedürftigkeit in fünf Pflegegraden gemessen, anstelle

            der bislang existierenden drei Pflegestufen und der „Pflegestufe 0" bei

            erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz.

     In einem neuen Begutachtungsverfahren wird das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit

    zukünftig nach dem Grad der Selbständigkeit und der Fähigkeiten des Patienten

    festgelegt. Das Ergebnis der Begutachtung erlaubt letztendlich die eindeutige

    Zuordnung zu einem der fünf Pflegegrade.

     Dies gilt für alle, die erstmals ab 01. Januar 2017 pflegebedürftig werden oder einen

     höheren Pflegegrad beantragen.

     Bei einer bereits bestehenden Pflegebedürftigkeit werden für unsere Kunden per

     Besitzstandswahrung gleiche oder sogar höhere Leistungen garantiert.

     Details zum neuen Begutachtungsverfahren finden Sie als Anlage 1 beigefügt.

     Die APKV wird daher den Versicherungsschutz sowohl in der privaten

     Pflegepflichtversicherung (PPV), als auch in der ergänzenden Pflegezusatz-

    versicherung (z.B. Pflegetagegeldtarife) an die neuen gesetzlichen Rahmen-

     bedingungen anpassen.

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     Allianz Pflegezusatzversicherung ab 2017 PZTBestB03

     Bitte beachten Sie:

     Im Rahmen der Umstellung der Produkte auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff

     werden keine neuen Produkte eingeführt. Es erfolgt stattdessen eine Umstellung

     nahezu aller bestehender Tarife, also sowohl der verkaufsoffenen als auch der

     geschlossenen Tarife.

     Nur die Tarife 595/596 bilden eine Ausnahme, da diese die Pflegebedürftigkeit nicht

     nach Pflegestufen entsprechend dem SGB XI bemessen.

2.   Kunden- und Vermittlernutzen

             Der Kunde behält durch die automatische Umstellung einen

            Versicherungsschutz, welcher der aktuellen Sozialgesetzgebung entspricht.

             Damit ist z.B. sichergestellt, dass der Kunde bei einer Pflegebedürftigkeit

            weiterhin einfach und transparent Leistungen aus dem Tarif erhält.

             Die Leistungsprozentsätze wurden so festgelegt, dass der Gesamtwert der

            Versicherung in etwa gleich bleibt bzw. leicht steigt. Um weiterhin mit einem

             hoch wettbewerbsfähigem Produkt am Markt vertreten zu sein, wurde zudem

             darauf geachtet, dass die Beiträge durch den Übergang von Pflegestufen auf

             Pflegegrade nicht übermäßig ansteigen. Dies stellt für unsere Kunden somit

             die beste Lösung dar.

             Für Sie als Vermittler liegt der Vorteil darin, dass zum einen Ihre

             Bestandskunden automatisch umgestellt werden und Sie diese nicht zu einem

             Tarifwechsel beraten müssen. Zum anderen gibt es auch im Neugeschäft

             keine Hemmnisse, da sichergestellt ist, dass der Kunde unabhängig vom

            Abschlusszeitpunkt einen Tarif erhält, welcher der aktuellen

             Sozialgesetzgebung entspricht.

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